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Bildstöcke und Wegekreuze


Die Lourdes-Grotte in der Bauerschaft Schuter

Bildstöcke und Wegekreuze – an Straßen, Feldwegen, an den Zufahrten zu Bauernhöfen – geben Zeugnis vom christlichen Glauben der Bevölkerung. In der Nähe des Dorfes gelegene Bildstöcke oder Kreuze dienen noch heute als Segensaltäre bei den jährlich stattfindenden Prozessionen.

Der älteste Bildstock in Everswinkel stammt von 1699 und findet sich am Hof Averberg. Ein Höhepunkt der Aufstellung religiöser Wegemale fiel in die Amtszeit des offenbar sehr kunstsinnigen Pfarrers Marx, der von 1712 bis 1732 Pastor in Everswinkel war. Ihm verdankt die Gemeinde neben der barocken Ausstattung der Kirche auch mehrere Bildstöcke, von denen fünf noch erhalten sind.

Während des wirtschaftlichen Aufschwungs in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. erlebten die Bildstöcke und Wegekreuze eine neue Blütezeit. Als völlig neue Art treten nun großartige und aufwendig im neugotischen Stil gestaltete Wegekapellen mit lebensgroßen Skulpturen in Ziegelsteingebäuden hinzu.

In der zweiten Hälfte des 20. Jhs. waren viele dieser religiösen Denkmäler stark verfallen und wurden buchstäblich in letzter Minute restauriert und vor der endgültigen Zerstörung gerettet. Damit lebte auch das Interesse an der Errichtung von Bildstöcken und Wegekreuzen wieder auf, und in den folgenden Jahrzehnten entstanden insgesamt 9 neue Werke – zum Teil als Ersatz für solche, die nicht mehr restauriert werden konnten.

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