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Markantes

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Das Wappen von Everswinkel zeigt oben die charakteristische Turmfront der St.-Magnus-Pfarrkirche. Der schwarze Winkel knüpft an das Wappen der Herren von dem Berge an, der ersten nachweisbaren Bewohner des Hauses Borg. Zugleich wird damit die Namensgebung dargestellt: Das Dorf wurde in einem winkelförmig vorspringenden Flurteil der alten Bauernschaft Ever gegründet, auf deren Namen auch der abgebildete Eber anspielt.

 

Auch im Ort ist das Everswinkeler Wappentier ständig präsent. Ein über 500 Jahre alter Eber ist am Südostpfeiler des Kirchenchores der St.-Magnus-Kirche zu sehen. Am Haupteingang des Rathauses erinnert ein bronzener Eber an den Namensgeber der Gemeinde.

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Eine ganze Schwarzwildfamilie hat sich am Brunnen des Magnusplatzes versammelt, und der fröhliche „Eberhard” ist die Symbolfigur des Vitus-Bades.

 

Namensgeber für das Freizeitbad der Gemeinde Everswinkel ist St. Vitus – der Schutzpatron von Everswinkel. Viel ist über sein Leben nicht bekannt. Er stammte aus Sizilien und muss sehr jung, fast noch ein Kind gewesen sein, als er ca. im Jahre 304 für seinen christlichen Glauben den Märtyrertod starb. Später wurde er als Schutzpatron und einer der "14 Nothelfer" in weiten Teilen Europas verehrt - so auch in Everswinkel. Eine Kirche oder Kapelle ist ihm nicht gewidmet, dennoch wird sein Andenken in vielen Zusammenhängen lebendig gehalten. So spricht man auch heute noch oft vom Vitus-Dorf oder der Vitus-Gemeinde. Traditionell am jeweiligen Wochenende nach dem Namenstag des Heiligen am 15. Juni feiert die Feuerwehr ihr Stiftungsfest - und zeitgleich findet auch das Vitus-Fest statt.

Weberdenkmal

Direkt an der Vitusstraße im 1993 neugestalteten „Historischen Viereck” steht die 1,80 m hohe dreieckige Sandsteinskulptur des Everswinkeler Bildhauers Stefan Lutterbeck. Drei typische Szenen aus der Hausweberei erinnern an die Blütezeit dieses Handwerks, das im 18. und 19. Jahrhundert die Haupterwerbsquelle der Everswinkeler Dorfbevölkerung war. Ab 1830 begann der Stern der Everswinkeler Weberzunft, die es immerhin beinahe zu einem eigenen Tuchmachersiegel gebracht hatte, zu verblassen. Durch die zunehmende Industrialisierung wurde die Handweberei unwirtschaftlich, die Weber wurden arbeitslos.

Sandstein auch im Ortsteil Alverskirchen: Fünf Sandsteinstelen schmücken das Innere des Kreisverkehrs, der 2003 die ungeliebte und nicht ungefährliche „große“ Kreuzung im Ortskern von Alverskirchen ablöste. Die mittlere Stele zeigt die St.-Agatha-Pfarrkirche. Um sie herumgruppiert sind vier weitere Stelen, die die vier Bauerschaften des Ortsteils Alverskirchen symbolisieren.

Sansteinstehlen Kreisverkehr Golddorf 2008
 
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