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Der Heimat-Scheck

Geld vom Ministerium für Vereinsprojekte und Initiativen

Unter dem Motto „ Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen ein interessantes Förderprogramm aufgelegt, das noch bis 2022 viel zur Gestaltung in Städten und Gemeinden und den einzelnen Regionen von NRW beitragen kann.

„Wir fördern, was Menschen verbindet“, sagte Ministerin Ina Scharrenbach unlängst zum Start des Förderprogramms. „Heimat zu haben heißt, unsichtbare Wurzeln in sich zu tragen – egal wo ein Mensch herkommt, egal wo sie oder er hingeht. Heimat wird vor allem vor Ort gestaltet und geprägt. Wir unterstützen mit unserem Programm diejenigen, die sich für ihre Heimat einsetzen und das Kostbarste geben: ihre Zeit. Tagtäglich setzen sich in unserem Land ehrenamtliche Frauen und Männer für den Erhalt von Traditionen, für die Pflege des Brauchtums, für die Erhaltung und Stärkung des regionalen Erbes und der Vielfalt ein.“

Auch in der Gemeindeverwaltung ist man von der Projektförderung der Landesregierung sehr angetan. „Der Heimat-Scheck ist eine tolle Möglichkeit für Vereine und andere ehrenamtlichen Initiativen, die sich mit dem Thema Heimat und Heimatgeschichte befassen und ihre Mitmenschen dafür begeistern möchten“, lobt Bürgermeister Sebastian Seidel die Initiative der Landesregierung. „Oft fehlt es am nötigen Kleingeld, und da setzt der Heimat-Scheck an, der bis zu 2.000 € in die Projektkasse spülen kann.“

Förderungswürdig sind Publikationen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Anschaffung und Instandsetzung von Ausstellungsmobiliar, Technik zur Präsentation von Heimatgeschichte, die Entwicklung und Umsetzung neuer Darstellungsformen, Wegweiser und Informationstafeln und und und. „Unser regionales Erbe ist vielfältig. Genauso kreativ sollte man auch mit diesem Förderinstrument umgehen“, wirbt Seidel für die Landesförderung. Der Heimat-Scheck sei bestimmt nicht nur eine Möglichkeit für Heimatvereine, genauso sei eine Vereinschronik denkbar, ein naturkundliches oder ein kulturelles Projekt. Den Aufwand für Antragstellung und Verwendungsnachweis habe das Ministerium auf ein Minimum reduziert, so Seidel weiter. Informationen zur Antragsstellung findet man unter https://www.mhkbg.nrw/heimat/Heimatfoerderprogramm.

Wer Unterstützung benötigt, kann sich unter der Rufnummer 02582 88-703 gerne auch an Christin Uphues bei der Gemeinde Everswinkel wenden.
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