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Auch in diesem Jahr: keine Kurzen für die Kurzen

Lagebesprechung im Rathaus von Everswinkel. Damit kein Jugendlicher am Ende des Festes aussieht wie die traurige Figur auf dem Plakat, startet auch in diesem Jahr wieder rechtzeitig vor den tollen Tagen im Vitus-Dorf die Aufklärungsaktion „Keine Kurzen für Kurze“. Denn das Ziel heißt: ein toller Karnevalsumzug und ein schönes und sicheres Fest in Everswinkel.

Hier sind alle aufgefordert mitzumachen: auch diejenigen, die Alkohol verkaufen, oder Erwachsene, die „mal ein Auge zudrücken“. Denn Jugendlichen unter 16 Jahren ist das Trinken von Wein und Bier verboten, Jugendliche unter 18 erhalten keinen Schnaps. Auch nicht an Karneval.

In Everswinkel ziehen Verwaltung, Polizei und die Everswinkeler Karnevalsgesellschaft EKG "Fünfte Jahreszeit" da an einem Strang. „Wir wollen bestimmt niemandem den Spaß verderben, aber es sollte auch niemand `unter die Räder` kommen“, so Bürgermeister Sebastian Seidel. Schließlich stütze sich der Gesetzgeber bei seinen Vorgaben auf medizinische Erkenntnisse – und zwar zum Schutz der Jugendlichen. Und da sei klar: Alkohol schädigt den Körper von Kindern und Jugendlichen weitaus stärker als Erwachsenen, weil sich ihr Organismus noch entwickelt. „Kids im Vollrausch, die den Rettungsdienst brauchen, möchten wir hier gerne vermeiden“, so das einhellige Statement aller Karnevalsverantwortlichen.

„Insgesamt sind die Zahlen der volltrunken angetroffenen Jugendlichen seit Jahren rückläufig“, bilanziert Martin Welzel vom Ordnungsamt. Und damit dies so bleibt, wird in Everswinkel auch in Zukunft auf den Mix aus Aufklärung und Kontrolle gesetzt. Am Karnevalssonntag werden darum wieder Polizei, Ordnungs- und Jugendamt gemeinsam aktiv vor Ort sein.
Alkohol? Nicht witzig!
Im Bild v.l.n.r.: Jürgen Hüning (Bezirksbeamter), Bürgermeister Sebastian Seidel, Martin Welzel (Ordnungsamt), Benedikt Beuck und Marcel Veltmann von der Everswinkeler Karnevalsgesellschaft EKG "Fünfte Jahreszeit"
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Everswinkel für...