Sitzung: 17.05.2018 Hauptausschuss
Gemeindeamtsrat Welzel berichtet über die Situation des Rettungsdienstes in Everswinkel.
Die Hilfefrist betrage nach allgemeinen Vorgaben 12 Minuten. Innerhalb des Einsatzgebietes von Everswinkel habe sich im Vergleich zum Vorjahr der Erreichungsgrad trotz erhöhter Einsatzzahlen von 83,62 % auf 84,82 % verbessert.
Insgesamt seien im Jahr 2017 652 Notfalleinsätze registriert (2016: 635 Notfalleinsätze).
In Everswinkel sei die durchschnittliche Eintreffzeit von im Jahr 2016 10 Minuten und 45 Sekunden auf 10 Minuten und 16 Sekunden im Jahr 2017 gesunken.
Gemeindeamtsrat Welzel hebt in diesem Zusammenhang besonders den Einsatz der First Responder hervor, die im Jahr 2017 insgesamt zu 575 Einsätzen ausgerückt seien. Diese Zahl zeige, wie hoch das Engagement der ehrenamtlichen Arbeit in diesem Bereich sei. Insbesondere werde durch das Ausrücken der First Responder die therapiefreie Zeit erheblich verkürzt.
Ratsmitglied Dr. Hamann fragt an, ob der Einsatz eines zweiten KTW Auswirkung auf die Kosten habe.
Gemeindeamtsrat Welzel erläutert, dass der Transport einer Person immer durch den Rettungsdienst erfolge und dieser entsprechend abrechne, eine zusätzliche Abrechnung durch den First Responder erfolge nicht.
Die Ausschussmitglieder bedanken sich einstimmig für den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer und spenden Beifall.
