Beschluss: einstimmig beschlossen

Beschluss:

 

Die als Anlage beigefügte Planung mit 24 Wohneinheiten soll Grundlage der weiteren Planung und des Verfahrens zur Änderung des Bebauungsplans Nr. 15 „Vitusstraße“ sein.

 


Abstimmung:                                   einstimmig


Herr Schapmann vom Ingenieurbüro Schapmann erklärt das geplante Vorhaben an der Alverskirchener Straße anhand einer Präsentation. Er sagt, dass der Kreis Warendorf als Wohnbauförderer ein Belegungsrecht fordere. Das Vorgehen sei aber nicht im Sinne des Bauherrn.

 

Ratsmitglied Heumann begrüßt die m²-Reduzierung der einzelnen Wohnungen. Jedoch sei die Parkplatzsituation noch zu hinterfragen.

 

Herr Schapmann antwortet, dass der Bauherr durchaus dem sozialen Wohnungsbau positiv gegenüber stehe. Der Aufwand der zugewiesenen Mieter vom Kreis Warendorf sei vermutlich sehr hoch, da mit ständigen Mieterwechseln zu rechnen sei. Er habe den Vorschlag, dass eventuell ein Vertrag mit der Verwaltung geschlossen werde, damit die Verwaltung als Vermieter einspringe, um so das Belegungsrecht des Kreises Warendorf zu umgehen. So habe die Verwaltung auch die Möglichkeit, Zuwanderer und geflüchtete Personen dort unterzubringen. Es habe bereits erste Termine mit der Kämmerei und der Wohnbauförderung gegeben.

 

Ratsmitglied Heumann möchte wissen, ob das überhaupt möglich sei.

 

Bürgermeister Seidel antwortet, dass man das abklären müsse. Allerdings hält er es fragwürdig, wieso die Gemeinde zwischengeschaltet werden und somit Arbeit des Vermieters übernehmen solle.

 

Ratsmitglied Schniggendiller sagt, dass sie Bedenken bei der Anmietung habe. Man habe ein zusätzliches Objekt und sei für die Unterhaltung und Sanierung zuständig. Eine eventuelle Umsetzung dieser Idee müsse genau recherchiert werden.

 

Herr Linnemann gibt an, dass die Gemeinde im Moment 55 Immobilien angemietet habe, in denen geflüchtete Menschen wohnen. Die Gemeinde zahle die Miete und hafte für alle entstandenen Schäden. Grundsätzlich sei der Neubau ein gutes Projekt.

 

Herr Schapmann sagt, dass die Bedenken im Ausschuss die gleichen seien, die auch  der Bauherr habe.

 

Ratsmitglied Folker fügt hinzu, dass er das Projekt sehr gut finde, ebenso sei die Parkplatzsituation mit den Ein- und Ausfahrten sehr gut geregelt. Der Verkehr gehe nur in eine Richtung.

 

Ratsmitglied Schniggendiller schließt sich der Aussage von Ratsmitglied Folker an.

 

Ratsmitglied Dr. Hamann begrüßt das Projekt. Das Erstbelegungsrecht müsse noch geklärt werden. Ansonsten sei es bemerkenswert, dass der Investor daran festhalte.

 

Stellvertretender Vorsitzender Gerbermann möchte von Herrn Schapmann wissen, ob der Verkauf des 1-Meter Streifens im Plan schon berücksichtigt worden sei und ob die bestehende Hecke im westlichen Bereich des Grundstückes zu Haus-Nr. 11 bestehe bleibe. Der Nachbar würde sich freuen. Ansonsten sei das Projekt gestalterisch sehr schön.

 

Herr Schapmann antwortet, dass der 1-Meter Streifen planerisch berücksichtig sei. Bei der bestehenden Hecke müsse noch einen Vermesser prüfen, auf welchem Grundstück diese stünde. Dann werde man weiter überlegen.

 

.