Sitzung: 01.02.2024 Ausschuss für Planung, Umwelt- u. Klimaschutz
Vorlage: 006/2024
Beschluss:
Der Ausschuss für Planung, Klima- und Umweltschutz nimmt die Planungsvarianten zur Kenntnis. Der Tagesordnungspunkt wird zur Beratung in die Fraktionen genommen. Eine Entscheidung wird in einem der nächsten Ausschüsse getroffen.
Abstimmung: einstimmig
Herr Holzmüller vom Ingenieurbüro Holzmüller stellt anhand einer
Präsentation die Anbindungsvarianten an das Gewerbegebiet Nord vor. Als erstes
habe man alle möglichen Varianten mit den Vor- und Nachteilen untersucht.
Sobald eine Variante feststehe, könne man den nächsten Schritt, wie z.B.
Wasserleitungen, Abwasser, Geländehöhen, etc angehen. Die Gedanken zur inneren
Erschließung seien noch viel zu früh.
Ratsmitglied Dr. Hamann stellt gezielte Fragen zu den einzelnen
Varianten.
Herr Holzmüller geht anhand der verschiedenen Varianten hierauf ein. Die
Verkehrssicherheit müsse immer gewährleistet sein. Man müsse u.a. die
Aufstelllängen, Rückstau, Sichtbeziehungen und Eigentumsverhältnisse
berücksichtigen.
Ratsmitglied Folker sagt, dass es viele gute Argumente für die Variante 1
geben würde, die man vorher nicht gekannt habe. Man habe vorher in der Fraktion
eher die Variante 4 bevorzugt. Nach den neuen Erkenntnissen und der guten
Ausführung von Herrn Holzmüller habe er den Vorschlag, die Beratung erneut mit
in die Fraktion zu nehmen und den heutigen Beschluss zu verschieben.
Ratsmitglied Franitza findet den Vorschlag gut. Die Planung sei sinnvoll,
allerdings habe das Gewerbegebiet noch keine gültige Rechtsgrundlage im
Regionalplan. Es gebe ja auch noch ein bestehendes Gewerbegebiet, welches
erweiterbar sei. Es habe eine E-Mail gegeben, indem der Grundstückseigentümer
erklärt, dass er zu Gesprächen bereit sei.
Bürgermeister Seidel antwortet, dass man im nicht öffentlichen Teil
dieser Sitzung darüber sprechen könne.
Ratsmitglied Schniggendiller sagt, dass sie sich dem Vorschlag von
Ratsmitglied Folker anschließe und eine Beratung in den Fraktionen für sinnvoll
halte.
Ratsmitglied Heumann stimmt dem ebenfalls zu.
Stellvertretender Vorsitzender Gerbermann möchte wissen, wie es mit einer
Kostenbeteiligung durch den Kreis Warendorf aussehe, wenn dieser dadurch auch
Vorteile habe.
Herr Reher erklärt, dass der Kreis sich nicht in der Pflicht sehen würde,
sondern es nach dem Verursacherprinzip gehe.
Ratsmitglied Dr. Hamann fasst zusammen, dass alle vier Fraktionen im
Vorfeld eher für die Variante 4 gewesen seien. Eine erneute Beratung in den
Fraktionen sei jetzt sinnvoll.
Herr Reher macht deutlich, dass die Variante 1 vom Kreis Warendorf, dem
Ingenieurbüro Holzmüller und von der Verwaltung auf langfristige Sicht als die
sinnvollste Variante angesehen werde. Man dürfe nicht nur kurzfristig auf die
Kosten schauen, sondern müsse auch eine langfristige und nachhaltige Lösung im
Blick haben.
Auf Vorschlag des stellvertretenden Vorsitzenden Gerbermann ergeht
folgender geänderter
