Herr Harzer vom Planungsbüro GRIEGER HARZER DVORAK Landschaftsarchitekten PartGmbB stellt die Lichtkonzepte und deren Bewertungen vor (Anlage 2).

 

Vorsitzender Thiemann schlägt vor, den Ausschuss zu öffnen, um den anwesenden Bürgern, insbesondere Herrn Werner Lemberg, als Fachplaner für Außenbeleuchtung,  Gelegenheit zur Wortmeldung zu geben.

 

Vorsitzender Thiemann lässt über die Öffnung des Ausschusses abstimmen.

 

Abstimmung:                                   einstimmig

 

Herr Lemberg gibt an, dass er bei der Firma Meyer Lighting als Technikentwickler arbeite. Durch einen eventuellen Auftrag habe er keinerlei berufliche oder finanzielle Vorteile. Anhand von Musterleuchten stellt Herr Lemberg verschiedene Lichtfarben und Leuchten vor und beantwortet die Fragen des Ausschusses.

 

Auf die Frage von Ratsmitglied Heumann nach der Lebensdauer der Leuchten, antwortet Herr Lemberg, dass man im Schnitt von zwischen 50.000 und 100.000 Stunden ausgehe. Da wären alle vorgestellten Leuchten gleich.

 

Ratsmitglied Heumann fragt nach der Dimmbarkeit der Leuchten.

 

Herr Lemberg antwortet, dass alle Leuchten auf dem neuesten Stand der Technik seien und eine Dimmbarkeit aus Gründen der Energieeinsparnis durchaus sinnvoll sei. Falls Leuchten kaputt seien, könne man z.B. die Platine oder den Treiber austauschen.  Eine eventuelle Reparatur müsse nicht vom Hersteller selbst durchgeführt werden.

 

Nachdem sich kein weiterer Bürger mehr zu Wort melden möchte, wird der Ausschuss wieder geschlossen.

 

Ratsmitglied Schulz gibt ein Statement der Fraktion Bündnis90/Die Grünen ab. Die Variante Meyer Lighting sei die schönste und angenehmste Variante. Die Trilux Leuchte sei für den Kirchplatz gut, aber nicht für den gesamten Ortskern. Die Schréder Variante sei zwar preislich etwas besser, aber durch die starke Blendung falle diese Leuchte raus.

 

Ratsmitglied Lohmann schließt sich dem Statement von Ratsmitglied Schulz an. Für die CDU-Fraktion sei die Anzahl der aufzustellenden Leuchten maßgeblich gewesen. Aufgrund verschiedener Veranstaltungen auf dem Magnusplatz, sollte dieser nicht mit unzähligen Masten vollgestellt werden.

 

Ratsmitglied Heumann stimmt dem ebenfalls zu. Für die FDP-Fraktion sei es auch sehr wichtig, dass die Meyer-Leuchte ein deutsches Produkt sei und alle Teile aus Deutschland kämen.

 

Ratsmitglied Dr. Hamann sagt, dass die SPD-Fraktion die komplette Ortkernumgestaltung für überdimensioniert und nicht zielführend halte. Er werde bei der Abstimmung dagegen stimmen.