Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zum Sachverhalt wird auf die Vorlage verwiesen.

 

Gemeindeamtmann Welzel berichtet, dass im Rahmen der Beteiligung bei verschiedenen Bauvorhaben nunmehr deutlich geworden sei, dass die bisher als unkritisch bewertete Löschwassersituation in den geschlossenen Ortslagen Everswinkel und Alverskirchen Anlass zu Bedenken gebe, da die Hydrantenleistung eine geringere Kapazität aufweise als bisher angenommen. Auch dürften Fließgewässer und abwassertechnische Anlagen wie z. B. Regenrückhaltebecken nicht mehr ohne weiteres bei der baurechtlichen Beurteilung der ausreichenden Löschwasserversorgung in Ansatz gebracht werden. Dies führe dazu, dass insbesondere in einigen gewerblichen Baugebieten, in denen ein besonders hoher Löschwasserbedarf unterstellt werde, aber auch in Wohnbauflächen im Ortsteil Alverskirchen, Löschwasserentnahmestellen geschaffen oder ertüchtigt werden müssten.

 

Eine vordringliche Maßnahme sei z. B. der Bau eines Löschwasserteiches für den Bereich Boschweg / Rott. Für diese Maßnahmen sei allein mit einem Investitionsbedarf von sechzig- bis fünfundsiebzigtausend Euro zu rechnen. Auch werde das Aufstellen von zusätzlichen Pufferbehältern mit einem Inhalt von je 60 m³ geprüft. Ratsmitglied Rotthege merkt an, dass alternativ zum Löschteich auch über den Bau eines nach oben offenen Hochbehälters nachgedacht werden könne. Dieser sei mit etwa 1000 m³ Inhalt zum Preis von ca. 40.000 Euro zu bekommen und friere auch nicht ein.

 

Daneben wolle man aber auch mit dem Kreis Warendorf über die Entnahmemöglichkeiten aus vorhandenen Rückhaltebecken und alternative Löschwasser-Strategien, wie z. B. der Einsatz von Tankwagen der Feuerwehr, verhandeln.

 

Die Ausschussmitglieder nehmen die Ausführungen zur Kenntnis.